Geopferte Landschaften

BUCHTIPP zur Buchmesse 2016:

“Geopferte Landschaften – Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört”

Herausgeber: Georg Etscheit, Heyne Verlag

mit Beiträgen u.a. von

Georg Etscheit, Martin Flade, Enoch zu Guttenberg, Johannes Müller-Franken, Harry Neumann, Werner Nohl, Niko Paech, Hubert Weinzierl u.a..

Bebildert wird das Buch mit Fotos unter anderem von Jörg Rehmann und Harry Neumann.

Sie zeigen Bilder deutscher Landschaften und Dörfer im „Urzustand“ und nach ihrer Verwandlung in „Energielandschaften“ und „Energiedörfer“.

Die Energiewende soll unser Klima retten – doch sie zerstört die Natur und die letzten halbwegs unberührten Landschaften. Flächendeckend wird das Land mit Windrädern vollgestellt,

Vögel und Fledermäuse verenden elendiglich in den Rotoren der riesigen Windkraftwerke. Mais und Raps, großflächig als Energiepflanzen angebaut,

laugen die Böden aus und zerstören die Brutstätten ohnehin gefährdeter Vogelarten.

Und der Ertrag all dieser Verwüstungen? Es bräuchte die gesamte Fläche des Saarlandes, um gerade einmal 20 % unseres Stroms durch Windkraft zu erzeugen.

Dabei gäbe es einfachere Mittel, eine Energiewende zu verwirklichen: Allein die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Verkehr um 8 % könnte alle derzeit aktiven Windräder überflüssig machen.

Ein überfälliges Debattenbuch!“

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Mein erster Fernsehauftritt

Im rheinland-pfälzischen Bürgerfernsehen konnte ich an einer Gesprächsrunde zum Thema “Kulturlandschaften” teilnehmen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob man ganze Kulturräume in “wertvoll” und “weniger wertvoll” klassifizieren kann. Dies alles vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Energiewende. In einem Gutachten des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, an dem auch der frühere CDU-Umweltminister Klaus Töpfer beteiligt war, war unter anderem vorgeschlagen worden, “leer fallende” ländliche Regionen in “Sonderzonen” zur Gewinnung sogenannter Erneuerbarer Energien umzuwidmen.

Hier können Sie sich das Video anschauen: Sendung Rapport! RLP

Abschied vom Bund Naturschutz

Ich bin am 15. 12. 2015 aus dem Bund Naturschutz ausgetreten, dem ich seit 2001 angehört habe. Zugleich habe ich mit sofortiger Wirkung mein Amt als Schriftführer der BN-Kreisgruppe München niedergelegt.

Meine persönliche Erklärung zum Austritt lesen Sie hier.

Ich bin jetzt Mitglied im staatlich anerkannten Verband für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern  e.V. (VLAB), der mich in seinen Beirat berufen hat. Die neue Organisation versteht sich als Energiewende-kritisch und will in der Diskussion um Klimaschutz und den Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien vor allem dem Landschafts -und Artenschutz wieder mehr Bedeutung beimessen. Insofern versteht sich der VLAB durchaus als Kontrapunkt zu den etablierten Unmweltverbänden wie BN, BUND und NABU.

Die Energiewende und die Krise der Umweltverbände

In der neuesten Ausgabe der angesehenen Zeitschrift “Politische Ökologie” (Band 143) ist ein Essay erschienen, in dem ich mich unter der Überschrift “Es rumort in der Umweltbewegung” mit den sich verschärfenen Auseinandersetzungen zwischen Klimarettern und bedingungslosen Ernergiewende-Apologeten auf der einen, sowie Landschafts- und Artenschützern auf der anderen Seite befasse. Ein Streit, der das Zeug hat, die Umweltverbände zu zerreißen.

Hier der Link zur Zeitschrift:

Politische Ökologie

Und mein Beitrag als PDF:

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Journalistisches Rollenverständnis: eine Frage der Haltung…

lautet die Überschrift des Autors Torsten Schäfer, der im Onlinemagazin “Fachjournalist” des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) über das “unter Druck stehende” Neutralitätsgebot für Journalisten schreibt.  Politische Debatten und neue Praxisprojekte forderten “Rückgrat und Haltung von Medien” ein. Was sei ethisch erlaubt? Und wie gehe man praktisch mit eigenen Positionen und Engagement um?

In diesem Artikel geht Schäfer auch auf die Verpflichtung zu absoluter Transparenz in Bezug auf das eigene politische Engagement von Journalisten ein. Meine Homepage wird hier als beispielhaft genannt.

Artikel lesen

Austritt aus der Partei Bündnis90/Die Grünen

Ich bin im Mai 2014 nach mehr als zehn Jahren Mitgliedschaft aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen ausgetreten. Die Gründe für diesen Schritt finden Sie hier: Kündigungsschreiben

Zeitgeich beende ich nach der Kommunalwahl 2014 meine kommunalpolitische Arbeit im Bezirksausschuss (BA) 3, Maxvorstadt, einem Stadtteilgremium der Landeshauptstadt München. Ich bedanke mich bei meinen FraktionskollegInnen für die vertrauensvolle und menschlich angenehme Zusammenarbeit und wünsche den alten und neu eingerückten Mitgliederm viel Erfolg und Spaß an der Kommunalpolitik.

Auf der Liste möglicher Nachrücker ffür den BA 3 stehe ich nun auf Platz 18 als parteiloser Mandatsträger. Ich möchte hervorheben, dass ich von Anfang an nicht die Absicht hatte, in den neuen BA einzuziehen, mich aber aus Solidarität zu meiner Fraktion für einen hinteren, aussichtslosen Listenplatz zur Verfügung gestellt hatte. Dadurch konnte erstmals ein vollständiuger Wahlvorschlag abgegeben werden.

Unter die Räder

Die letzten, noch unzerstörten Kulturlandschaften vor allem in den deutschen Mittelgebirgen  kommen unter die (Wind-)Räder. In einem Betrag zum Septemberheft der Politischen Ökologie (Oekom-Verlag) beschreibe ich, wie die forcierte Energiewende zum einem beispiellosen Desater des Landschaftsschutzes zu werden droht – mit Billigung von Grünen und Umweltverbänden.

Ein grünes Energieparadies sieht anders aus

Etscheits Alltagsstress

“Etscheits Alltagsstress” heißt eine Kolumne beim Berliner Umweltportal klimaretter.info, in der ich regelmäßig über oftmals skurrile Erlebnisse berichte, die einem überzeugten Umwelt- und Klimaschützer im Alltag der Turbokonsumgesellschaft widerfahren. Die Kolumne ist zeitgleich auch auf der Facebook-Pinwand des Bundes Naturschutz (BN), Kreisgruppe München zu lesen.

Gegründet wurde das Magazin 2007 von den beiden Journalisten Nick Reimer (taz, die tageszeitung) und Toralf Staud (DIE ZEIT/Greenpeace Magazin) unter dem Namen www.wir-klimaretter.de – benannt nach ihrem bei Kiepenheuer&Witsch erschienenen Sachbuch „Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen“. Heute wird das Magazin verantwortet vom GutWetter Verlag, Berlin, der durch namhafte Privatpersonen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft unterstützt wird. Seit 2010 firmiert das Portal unter der neuen Domain in www.klimaretter.info. Im Mai 2012 wurde klimaretter.info unter mehr als 1800 Bewerbern für den Grimme Online Award nominiert.

Informationen zu meinem gesellschaftlichen Engagement

Ich bin Mitglied des staatlich anerkannten Verbandes für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB), der mich in seinen Beirat berufen hat. Der Verband befindet sich im Aufbau. Die konstituierende Sitzung von neuem Landesvorstand und Beirat soll im Januar 2016 stattfinden.

Weitere Mitgliedschaften und Patenschaften:

- Fördermitglied von Greenpeace Deutschland e.V.
- Patenschaft der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt/Main für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas im kongolesischen Virunga-Nationalpark
- Patenschaft für Karpaten-Wasserbüffel der Initiative zum Erhalt seltener Haustierrassen in den Karpatene.V.  in Saldobosch/Ukraine
- regelmäßige Förderung des Online-Portals klimaretter.info
- Mitglied beim Verein Pro Kulturlandschaft Rheingau e.V., der gegen Windkraftwerke in der einzigartigen Weinlandschaft kämpft